Hi, ich bin Josy.

Ich freue mich wahnsinnig, dass du hier bist. Ich bin Schlafberaterin für Babys und Kleinkinder und ich helfe Mamas den Schlaf ihres Kindes auf liebevolle und sanfte Art und Weise zu verbessern.  Mein Ansatz dabei ist ganzheitlich und individuell. Du gibst das Ziel und das Tempo vor, denn du kennst dein Kind am besten.

Ich war an dem gleichen Punkt an dem du jetzt stehst…

Nachdem mein erster Sohn ein regelrechtes „Anfängerbaby“ war und ich kaum Probleme mit dem Thema Schaf bei ihm hatte, war ich fest davon überzeugt, dass auch Sohn Nr.2 sicherlich ein fantastischer Schläfer wird. Pustekuchen. Schon bald nach der Geburt musste ich auf harte Weise lernen, dass ich mich dabei sehr getäuscht hatte. Mein Kleiner schlief so schlecht und so wenig, dass er die meiste Zeit, die er wach war, einfach nur unzufrieden und unglücklich war. Ich probierte alles aus was ich konnte. Ich stillte ihn teilweise stundenlang, trug ihn tagsüber in einer Trage, auch wenn er das total blöd fand, oder suchte mir den huckeligsten Schotterweg, um mit ihm den ganzen Nachmittag im Kinderwagen hin und herzufahren. So ging das über Monate. Mein Baby machte tagsüber Microschläfchen und Nachts schaffte er höchstens anderthalb Stunden am Stück zu schlafen. Ich war fertig mit den Nerven.

 

Kleine Anekdote zu diesem Bild: Die Fotografin war total begeistert bei unserem Shooting, weil sie noch nie so ein waches Neugeborenes erlebt hatundecided

Von allen Seiten bekam ich „schlaue“ Ratschläge. Dabei gingen diese vor allem in zwei extreme Richtungen. Die eine Hälfte riet mir mein Baby doch einfach mal schreien zu lassen, ich dürfte es nicht so oft stillen und würde es total verwöhnen. Das war eindeutig etwas, dass ich nicht ausprobieren wollte. Ganz ehrlich, nach monatelangem Schlafentzug erwischte ich mich immer öfter dabei, darüber nachzudenken, ob ich es nicht doch einmal ausprobieren sollte. Doch mein Mamaherz brach bei dem Gedanken, mein Baby ganz alleine und verängstigt in seinem Bettchen weinen zu lassen, bis es von alleine einschläft. Das andere Extrem waren die Ratschläge, bei denen es hieß, ich müsse einfach abwarten, denn so sei das jetzt einfach als Mutter, da müsse man nun durch. Außerdem könnte es ja auch sein, dass mein Baby einfach nicht soviel Schlaf braucht. Auch diese Aussagen, machten mich extrem wütend und hilflos, denn ich sah jeden Tag, wie unglücklich mein Baby war, aufgrund der Müdigkeit und selbst wenn er mit nur einer halben Stunde Schlaf mehr am Tag glücklich gewesen wäre, wäre ich absolut zufrieden gewesen und hätte das Thema Schlaf hinter mir gelassen.  Zusätzlich fühlte ich mich dadurch wahnsinnig schlecht, denn was für eine Mutter war ich, die es nicht schaffte, dass ihr Baby genügend Schlaf bekommt und sich dann auch noch darüber beklagte, weil sie selbst so erschöpft war.

 

Für mich stand also fest, dass ich einen Weg finden musste, wie ich auf sanftem Weg meinem Baby zu mehr Schlaf verhelfe, ohne es schreien zu lassen. Ich las daraufhin jedes Buch, dass ich in die Finger bekam und je mehr Wissen ich mir aneignete, desto besser wurde es mit dem Schlaf meines Babys und so schaffte er es auch bald Nachts mal 3-4 Stunden am Stück zu schlafen. Die Tagesschläfchen wollten sich aber leider immer noch nicht verlängern und mein Baby war weiterhin tagsüber sehr weinerlich und müde. Daraufhin beschloss ich eine Schlafberatung in Anspruch zu nehmen und das war die beste Entscheidung. Nachdem wir so eine tolle Erfahrungen mit den Ergebnissen nach einer Schlafberatung gemacht haben, war mein Wunsch selbst Schlafberaterin zu werden, erwacht.